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Die Videoladen Produktion GmbH produziert Dokumentar- Essay- und Experimentalfilme für den nationalen und internationalen TV- und Kino-Markt.
Wir begleiten die FilmautorInnen in der Konzeption, Entwicklung und Durchführung von ihren Filmprojekten.
Unser Schwerpunkt liegt bei Filmen, die sich mit sozialen und kulturellen Themen auseinandersetzen und neue, ungewohnte Einblicke in Zusammenhänge und Strukturen unserer Gesellschaft ermöglichen.
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SALECINA
Von der Weltrevolution zur Alpenpension?
Ein Film von Rahel Holenstein und Reto Padrutt
1971 gründete der Zürcher Sozialist und Buchhändler Theo Pinkus auf dem Malojapass das Begegnungszentrum Salecina. Es wurde zum soziokulturellen, politischen Mekka der linken Intelligenzia mit Gästen wie Max Frisch oder Herbert Marcuse. Der Film gibt Einblicke in das vom Establishment scharf beobachtete «widerständische Nest», das sogar in die Nähe terroristischen Gedankenguts gerückt wurde. Zitate von Gründungsmitgliedern spiegeln die Ursprungszeit. Gespräche mit zeitgenössischen Salecina-Aktivisten schlagen den Bogen zur Gegenwart. Die facettenreiche Tour d'Horizon durch die Chronik der alpinen Denk-Schmiede macht auch den sich wandelnden Zeitgeist seit der 1968er Ära sichtbar. Und ist darüber hinaus eine zärtlich-emotionale, (selbst)ironische Hommage an bewegte Frauen und Männer aus drei Generationen, die auf 1800 m ü. M. Utopien für eine gerechtere Welt entwickelten und entwickeln.
Mit: Theo und Amalie Pinkus, Werner Swiss Schweizer, Anna Hässlin, Jürg Frischknecht, Günter Zint, Anna Ratti, Ruth Wysseier, Verena Siegrist, Dominik Siegrist, Fabio Matticoli, Ambra Tortarolo, Patrizia Tortarolo
Buch und Regie: Rahel Holenstein und Reto Padrutt, Idee: Walter Aeschimann, Kamera: René Baumann, Ton: Dieter Meyer, Reto Stamm, Montage: Isabel Meier, Musik: Tomas Korber, Albert Mühlhauser, Mitarbeit Montage und Grafik: Theres Guggenbühl, Sound Design: Roland Widmer Zentralton, Bildbearbeitung: Ueli Nüesch, Produzent: René Baumann
Produktionsjahr: 2011
Format: HDCAM
Dauer: 52 Min
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ZÜRI BRÄNNT
Ein Film vom Videoladen
Es dauerte lange, bis Zürich brannte und als es endlich Feuer gefangen hatte, fand dieses keine Nahrung. Der legendäre Film der Zürcher Bewegung von 1980 ist ein wortgewaltiges Pamphlet und Dokumentation zugleich des Befreiungsschlages einer ganzen Generation. Strassenschlachten, Nacktdemonstrationen, Punk-Musik, gelebte Autonomie: Die Zürcher Bewegung sagte sich los von den Zwängen des zwinglianischen Zürichs und forderte Leben, Raum, Geld, Alles und Subito. Die Bewegung setzte ein beträchtliches kreatives Potential frei und hat Zürich tiefgreifend verändert. In der heutigen multikulturellen und event-orientierten Stadt kann man sich dies fast nicht mehr vorstellen. Der schwarz-weisse Videofilm des Videoladens wurde 2005 restauriert. Es treten frei- und unfreiwillig auf: Emilie Lieberherr, Sigi Widmer, Alfred Gilgen, Trachtengruppe Urania alias Stadtpolizei, Hans Frick, Dölf Trachsel, Max Koller, Andreas Blum, Jan Kriesemer, Samir, John Wayne, Herrn und Frau Müller und viele Bewegte.
«Ein streckenweise hervorragend gemachtes Pamphlet, das unübersehbar and die Vorbilder des revolutionären russischen Kinos anknüpft. Seine expressionistische Emphase und dadaistische Bürgerschreckattitüde sind jedoch nicht im geringsten an auch nur einigermassen objektiver Informationsvermittlung über die Vorgänge im Verlauf des letzten Sommers interessiert.» NZZ, 31.1.1981
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CHEMOPOLIS
Der Film
Ein Film von Rahel Holenstein und René Baumann
Der Dokumentarfilm zeigt auf humorvolle Weise den hartnäckigen Kampf von Greenpeace Schweiz für die Beseitigung der Chemiemülldeponien in der Region Basel und Bonfol. Um die verantwortlichen Basler Chemie- und Pharmafirmen Novartis, Roche, Ciba/BASF, Syngenta & Co. zum Handeln zu bewegen, musste Greenpeace alle Register ziehen: Eine wochenlange Besetzung der Chemiemülldeponie in Bonfol, zähe Gerichtsverhandlungen, spektakuläre Kletteraktionen bei den Basler Chemiefirmen, sowie eigene Trinkwasseranalysen sind nur einige Beispiele dafür. Dass es möglich ist, im Kampf gegen mächtige Gegner wie die Basler chemische Industrie erfolgreich zu sein, zeigt dieser Film eindrücklich auf.
Buch und Regie: Rahel Holenstein und René Baumann, Kamera: René Baumann, Montage: Rahel Holenstein, Musik: YELLO, Grafik: Mich Hertig
Produktionsjahr: 2010
Format: DigiBeta
Dauer: 52 Min
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UNTERWEGS
Werner Bischof – Photograph 51/52
Ein Film von René Baumann und Marco Bischof
Werner Bischofs Fotoreportagen über den Hunger in Indien und die Kriege in Korea und Indochina gingen um die Welt. Beispiele aus diesen Arbeiten sowie Filmaufnahmen von Wochenschauen liefern das Bildmaterial von UNTERWEGS, Briefauszüge und Tagebuchnotizen Bischofs den Kommentar. Der eindrückliche Dokumentarfilm, der sich bewusst auf die drei grossen Reportagen im Fernen Osten beschränkt, verfolgt sehr deutlich Werner Bischofs Entwicklung als Fotojournalist und zeigt sein äusserst kritisches Verhältnis zur fotografischen Arbeit für die 'grosse Presse'.
Regie: René Baumann und Marco Bischof, Kamera: Kurt Aeschbacher, Schnitt: Rainer M. Trinkler
Produktionsjahr: 1987
Format: DigiBeta
Dauer: 50 Min
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LANDSCHAFT IN BEWEGUNG
Unterwegs mit dem Fotokünstler Hans Danuser
Ein Film von Barbara Seiler
Der Fotograf und Künstler Hans Danuser (www.hansdanuser.ch) begibt sich für seine Bilder immer wieder an die Ränder; die Ränder des Sichtbaren, der Gesellschaft, der Natur, des Lebens und des Verschwindens. Auf dieser Suche begleitet ihn der Film nach China in die Wüste Gobi, nach Moskau zu einer Vernissage, in die ETH Zürich und in sein Atelier. Dabei findet eine Verschiebung von Zeit und Wahrnehmung statt.
Buch und Regie: Barbara Seiler, Kamera: Christine Munz, Schnitt: Brian Burman, Musik: Brian Burman, Ausführender Produzent: René Baumann, Redaktion SF: Marion Bornschier
Produktionsjahr: 2008
Format: DigiBeta (16:9)
Dauer: 52 Min
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MASKEN, FETISCHE UND ANDERE OBSESSIONEN
Auf den Spuren tradiotioneller afrikanischer Kunst
Ein Film von Lekha Sarkar
Sie sei mystisch, dunkel, faszinierend, heisst es, dynamisch, kraftvoll, expressiv, ja sogar brutal und primitiv – die traditionelle afrikanische Kunst gilt bei uns immer noch als unzugänglich, als fremd und furchteinflössend. Lekha Sarkar geht in ihrem Film «Masken, Fetische und andere Obsessionen» diesem geheimnisvollen Mythos nach und nimmt uns mit auf ihren weiten Weg in eine fremde Kultur. Ihre Spurensuche führt sie nach Togo und Kamerun, zu Priestern, Heilern und Magiern, in die ferne Welt der animistischen Glaubensvorstellungen, in einen Voodoo-Tempel und zu einem traditionellen Jahresfest voller kultischer Rituale. Aber auch in der Schweiz sucht sie Antworten auf ihre Fragen nach der Faszination traditioneller afrikanischer Kunst: bei einer kleinen, verschworenen Kunstszene der besonderen Art. Lekha Sarkar befragt Sammler, Galeristen, Händler, Kuratoren und Missionare in Zürich, Genf und Zug. Zum ersten Mal überhaupt öffnen einige von ihnen ihre Pforten und geben Einblick in ihre Kollektion afrikanischer Masken und Figuren.
Buch und Regie: Lekha Sarkar, Kamera: Björn Lindroos, Emil Fischhaber, Andy Schmid, Ton: Hanspeter Studer, Montage: Co Gründler, Ausführende Produzentin: Danielle Giuliani, Produktionsleitung: Rahel Holenstein, Redaktion: Marco Meier SF, Barbara Riesen 3sat, Irène Challand TSR
Produktionsjahr: 2007
Format: DigiBeta (16:9)
Dauer: 52 Min
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TÄNZER ZWISCHEN DEN WELTEN
Christoph Keller – Schriftsteller
Ein Film von Annelise Schmid
Der Film erzählt von den Begegnungen mit dem Schriftsteller Christoph Keller und seinen literarischen Themenwelten. Wir begleiten Christoph Keller bei der Entstehung und dem kreativen Schreibprozess seines neuen Romans «ICH, STIEGLITZ», der Anfang 2006 beim Fischer Verlag herausgegeben wird. Der Roman erzählt die Geschichte zweier Jugendfreunde. Einer kommt bei einem Unfall ums Leben. Der Überlebende (mit dem Namen Kris) lebt nach dem Tod des Freundes dessen potentielles Leben, so, wie er es sich vorstellt, was aus dem anderen geworden wäre. Der Film zeigt Kellers Auseinandersetzung mit seinen literarischen Motiven und seinen Alltag als Schriftsteller mit einer Behinderung.
Buch und Regie: Annelise Schmid, Kamera: Helena Vagnières und Christoph Keller, Ton: Pavol Jasovsky, Montage: Mirjam Krakenberger, Musik: Daniel Schnyder, Ausführende Produzentin: Danielle Giuliani
Produktionsjahr: 2006
Format: DigiBeta (16:9)
Dauer: 52 Min
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